Arbeitsprogramm 2018-2020

Aktuell bereitet die Generaldirektion für Forschung und Innovation der EU-Kommission die Arbeitsprogramme für die letzte Förderphase (2018 – 2020) von Horizont 2020 vor. Die Veröffentlichung der Arbeitsprogramme ist für Herbst 2017 geplant. Dabei werden die für die Jahre 2018 und 2019 ausgeschriebenen Themen eine höhere Verbindlichkeit besitzen, als die für das letzte Förderjahr von Horizont 2020 geplanten Ausschreibungen.

In Vorbereitung auf die neuen Arbeitsprogramme hat die EU-Kommission bereits 2016 umfangreiche Konsultations- und Diskussionsprozesse mit den Mitgliedstaaten geführt. Die Ergebnisse dieser Prozesse wurden im Dezember 2016 veröffentlicht:

Auf Basis dieser informellen Arbeitsdokumente wird die EU-Kommission gemeinsam mit den Mitgliedstaaten in den kommenden Monaten die nächsten Arbeitsprogramme erarbeiten. Näheres dazu finden Sie auf der Seite der EU-Kommission.

Deutscher Agenda-Prozess für das Arbeitsprogramm der SC5 von Horizont 2020

Um die Interessen deutscher Antragsteller zu vertreten und ihre Erfolgschancen zu erhöhen, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine deutsche Stellungnahme zum kommenden Arbeitsprogramm der SC5 an die EU-Kommission übermittelt.

Sie basiert auf den Ergebnissen eines nationalen Agenda-Prozesses, den die NKS Umwelt im Auftrag des BMBF durchgeführt hat. Dazu wurde die deutsche Community zu ihrem Bedarf in Forschung und Entwicklung für das künftige Arbeitsprogramm der SC5 befragt. Insgesamt nahmen 129 Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft an der Onlinebefragung von April bis Mai 2016 teil.

Weiterer Bestandteil des Agenda-Prozesses war ein Workshop zum Thema "Wie viel Impact verträgt die Forschung?", der am 6. Juli 2016 im Hause der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften stattfand. Der Workshop befasste sich mit förderpolitischen Fragestellungen und eröffnete die Diskussion zwischen Wissenschaftlern aus den verschiedenen Förderthemen, Unternehmensvertretern, Innovationsförderern, Vertretern von Ministerien und Behörden sowie Multiplikatoren.

Die nachfolgende Bildergalerie dokumentiert die verschiedenen Workshops und zeigt den regen Austausch zwischen den Teilnehmern.

(Fotografin: Kathrin Harms)