Aktuelles


19.07.2018 | Allgemeine Aspekte der EU-Umweltforschung

Was hält die Bundesregierung vom nächsten EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation?

Anfang Juni hat die Europäische Kommission ihren Vorschlag für das neunte EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation mit dem Titel „Horizont Europa“ für die Jahre 2021 bis 2027 veröffentlicht. Unter Federführung des BMBF wurde ein Positionspapier erstellt, das auf den Vorschlag der Europäischen Kommission reagiert und Forderungen für den aktuell laufenden Verhandlungsprozess aufstellt.

Deutschland hat als einer der ersten EU-Mitgliedstaaten mit einem Positionspapier auf den Vorschlag der Europäischen Kommission reagiert und Kernforderungen für die Verhandlungen zu „Horizont Europa“ ausgearbeitet. Damit positioniert sich die Bundesregierung zur allgemeinen Ausrichtung des Programms und seiner Governance, aber auch zu den geplanten Programmlinien und den Instrumenten. Aus deutscher Sicht bedarf es beispielsweise beim zweiten Pfeiler von Horizont Europa „Globale Herausforderungen und industrielle Wettbewerbsfähigkeit” noch weiterer Feinabstimmung. Außerdem sollte das Thema „Mobilität” aus dem Cluster „Klima, Energie und Mobilität” herausgelöst und in einem eigenständigen Programmbereich fortgeführt werden. Für das Cluster „Lebensmittel und natürliche Ressourcen” wünscht man sich eine Umbenennung in „Natürliche Ressourcen und Biodiversität, Lebensmittel und Bioökonomie”, um die Bedeutung der natürlichen Ressourcen zu unterstreichen.   

Die Kernforderungen finden Sie hier.

Das vollständige Positionspapier können Sie als PDF downloaden.

Ansprechpartner
Dr. Elisabeth Osinski
030 20199-542
e.osinski@fz-juelich.de

ältere Meldungen