Meeresforschung

Auf dem Foto ist das Forschungsschiff
Quelle: MEYER WERFT

Das Blaue Wachstum wird von der EU als wichtiger Bestandteil einer nachhaltigen und integrierten Meerespolitik verstanden, um der wachsenden Nachfrage nach Rohstoffen und maritimen Dienstleistungen gerecht zu werden. Dabei gilt es, das Potential der Ozeane und Meere mit Hilfe von Forschung und Innovation besser zu nutzen, um langfristig ökonomische und soziale Ziele zu erreichen und gleichzeitig die Umwelt zu schützen. Ziel ist es,  die komplexen Zusammenhänge zwischen den verschiedenen maritimen Aktivitäten, Technologien, einschließlich weltraumunterstützten Anwendungen und der marinen Umwelt besser zu verstehen.

Das Blaue Wachstum ist als Querschnittsthema (Focus Area Blue Growth) in H2020 integriert. Marine und maritime Themen sind in der Gesellschaftlichen Herausforderung 2 (Societal Challenge 2: Ernährungs- und Lebensmittelsicherheit, nachhaltige Land- und Forstwirtschaft, marine, maritime und limnologische Forschung und Biowirtschaft) verankert. Je nach Fokus werden marine und maritime Themen aber auch von anderen Gesellschaftlichen Herausforderungen (Umwelt SC5, Verkehr SC4, Energie SC3) thematisch und budgetär unterstützt. Das aktuelle Arbeitsprogramm 2016/2017 enthält 13 Ausschreibungen zu marinen und maritimen Themen.

Die Ausschreibung Blue Growth – Demonstration an ocean of opportunities im Arbeitsprogramm der SC2-2016/2017 beinhaltet 4 Themenschwerpunkte:

  • Boosting Innovation for emerging Blue Growth activities
  • Linking healthy oceans and seas with healthy people
  • The Arctic Dimension
  • Valorizing the Mediterranean Sea Basin

Eine inhaltliche und budgetäre Verknüpfung zur Societal Challenge 5 ist besonders in den  Förderthemen The Arctic Dimension und Valorizing the Mediterranean Sea Basin gegeben. Diese Themen werden federführend von der NKS Umwelt in Kooperation mit der NKS Lebenswissenschaften betreut.