Zirkuläre Wirtschaft und Öko-Innovation
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Quelle: jaksa95/iStock/thinkstock

Zirkuläre Wirtschaft und Öko-Innovation

Das im Herbst veröffentlichte Arbeitsprogramm 2018-2020 leitet die letzte Förderphase von Horizont 2020 ein. Im Themenbereich Connecting economic and environmental gains - the circular economy steht die Schaffung starker und nachhaltiger Volkswirtschaften besonders im Fokus. Ausschreibungen dieses Calls sollen dazu beitragen, dass die Privatwirtschaft einen noch größeren Beitrag zu Lösungsansätzen leistet. Die geförderten Projekte sollen außerdem zur Umsetzung der Sustainable Development Goals (SDG) der Vereinten Nationen beitragen.

Entsprechend spielt die Kreislaufwirtschaft bei vielen weiteren Themen der Societal Challenge 5, von Rohstoffe bis hin zu neuen Geschäftsmodellen und nachhaltiger Stadtwicklung, eine wichtige Rolle.

Die Förderung von Öko-Innovationen ist im Vergleich zu vorhergehenden Forschungsrahmenprogrammen ein neuer Schwerpunkt in Horizont 2020. In diesem Bereich werden Akteure, Ideen und Projekte unterstützt, die gleichermaßen Umweltverbesserungen und wirtschaftliches Wachstum bewirken.

Öko-Innovationen sind ein Instrument zur Umsetzung der Strategie Europa 2020 und des europäischen Öko-Innovationsplans. Die Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen, Geschäftsplänen und Prozessen sowie von Managementsystemen, die durch ihre Umsetzung eine übergreifende ökologische Wirkung in der EU haben, wird von Horizont 2020 vielfältig gefördert. Der Innovationsbegriff ist dabei nicht auf technische Lösungen beschränkt, sondern umfasst auch soziale, institutionelle und politische Aspekte.

Adressaten der Förderung im Bereich Öko-Innovation sind zum einen kleine und mittelständische Unternehmen und zum anderen Universitäten und Einrichtungen, die sehr anwendungsnahe Forschung betreiben. Eine kurze Darstellung der passenden Förderinstrumente finden Sie unter „Weitere Informationen: Öko-Innovation und der EIC-Pilot”.

Weitere Informationen

Um mit der Förderung in Horizont 2020 gezielt kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) ansprechen zu können, wurde das KMU-Instrument (engl. SME Instrument) eingeführt. Es zeichnet sich durch ein vereinfachtes Antragsverfahren, durch schnelle Förderentscheidungen und durch eine speziell für Unternehmen relevante Gliederung der Förderung aus. Nur im KMU-Instrument ist die Förderung von einzelnen Unternehmen möglich. Auch in der fünften Gesellschaftlichen Herausforderung (SC5) von Horizont 2020 ist das KMU-Instrument thematisch breit aufgestellt. Es bezieht sich auf alle im Arbeitsprogramm beschriebenen Teilaspekte in diesem Bereich.

Im Arbeitsprogramm 2018-2020 "17. European Innovation Council (EIC) pilot" sind das KMU-Instrument und als weiteres unternehmensspezifisches Förderinstrument das "Fast Track to Innovation (FTI)" ausgeschrieben. Das KMU-Instrument unterstützt kleine und mittlere Unternehmen mit hohem Risiko und hohem Potenzial bei der Entwicklung und Markteinführung neuer Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle, die das Wirtschaftswachstum vorantreiben sollen.

Das Arbeitsprogramm "7. Innovation in small and medium-sized enterprises" enthält außerdem den Call  "For a better innovation support to SMEs".

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