Rohstoffe

Für die Herstellung wichtiger Konsumgüter benötigt die Europäische Union Rohstoffe. Sie sind für die Wettbewerbsfähigkeit und die Leistungsfähigkeit der europäischen Industrie von zentraler Bedeutung. Dabei ist die EU zu einem großen Teil von Importen abhängig. Im Arbeitsprogramm 2016/2017 ist daher die nachhaltige und sichere Versorgung der europäischen Industrie mit Rohstoffen ein zentrales Thema. Dies beinhaltet beispielsweise die wirtschaftliche Erschließung kleinerer Lagerstätten in der EU, aber auch entsprechende Aufarbeitungstechnologien, um eine effizientere Gewinnung der Rohstoffe zu erreichen.

Entlang der Wertschöpfungskette von der Erkundung über die Rohstoffgewinnung, -aufarbeitung bzw. -recycling bis zur Weiterverarbeitung ergeben sich eine Reihe von Herausforderungen, denen mit neuen Ansätzen aus der Forschung begegnet werden soll. Neben wirtschaftlichen Gesichtspunkten stellt die gesellschaftliche Akzeptanz zum Beispiel den Bergbau vor große Herausforderungen. Diese ist nur über nachhaltige und umweltfreundliche bzw. umweltschonende Abbauverfahren zu erreichen. Der nächste Schritt ist eine effizientere Abtrennung der verschiedenen Metalle, um auch so die Versorgungssicherheit zu erhöhen.