Umweltbeobachtungs- und Informationssysteme

Satellitenaufnahme einer weißen, verschneiten Flusslandschaft.
Quelle: BlackBridge

Umweltbeobachtungs- und Informationssysteme werden im Bereich des Klimawandels, der natürlichen Ressourcen (einschließlich der Rohstoffe) und terrestrischer und mariner Ökosysteme und Ökosystemdienstleistungen eingesetzt. Durch innovative GEO-Services (den sogenannten climate services, land and marine monitoring, disaster risk, emergency management, security, climate and environemental change) will die Europäische Kommission mit dem Förderschwerpunkt der Umweltbeobachtung den Nutzen und die Anwendung der Erdbeobachtungsinfrastruktur für den europäischen Bürger signifikant erhöhen.

Im Arbeitsprogramm  2016/2017 der Societal Challenge 5 sollen ganzheitliche und nachhaltige globale Umweltbeobachtungs- und Informationssysteme weiter entwickelt werden. Bereits bestehenden Systeme zur Erd-und Meeresbeobachtung (v.a. in kritischen Regionen) sollen außerdem optimiert werden. Ziel ist es, zukünftig in den Projekten enger mit KMUs zusammen zu arbeiten, um neue Technologien und Dienstleistungen zu entwickeln. Außerdem sollen Bürger verstärkt aktiv eingebunden werden, indem sie z.B. Daten erheben (citizens observatories intiatives).

Darüber hinaus sollen innovative Lösungen zur in-situ Komponente der operationellen Dienste des Copernicus-Programms und von GEOSS (Global Earth Observation System of Systems) weiter entwickelt werden. Durch die Bereitstellung validierter Umwelt- und Erdbeobachtungsdaten sollen außerdem die GEO-Initiative (Group on Earth Observation) und GEOSS unterstützt werden.